Der französische Spielfilm «La Maison des femmes» erzählt die Geschichte eines Pariser Frauenhauses und zeigt auf, wie komplex das Thema häusliche Gewalt ist und welche Vorurteile Opfer erleben.
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Zuhören, behandeln, emotional stärken: Mit all ihrer Energie engagieren sich Diane, Manon, Inès, Awa und ihr Team in ihrem einzigartigen Zentrum. Sie bieten Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, eine umfassende Behandlung, welche etwa therapeutische Gespräche, medizinische Hilfe, Unterstützung bei der Unterkunftssuche oder verschiedene Kurse umfasst. Ihr Ziel ist es, die Frauen bestmöglich zu unterstützen und ihnen neues Selbstvertrauen zu vermitteln. Gleichzeitig sehen sich die engagierten Fachkräfte des Zentrums im Privatleben mit eigenen Konflikten und Herausforderungen konfrontiert…
Mélisa Godets Spielfilm ist inspiriert von der Geschichte eines Zentrums für Frauen nördlich von Paris. Das fesselnde, energievolle Sozialdrama über Gewalt, Solidarität und Heilung wird von einem herausragenden weiblichen Ensemble getragen. «La Maison des femmes» strahlt trotz seines Themas Optimismus aus und zeigt, dass soziale Realitäten durch gemeinsame Anstrengungen und Engagement verändert werden können. Ein starker, wichtiger Film – berührend, spannend, inspirierend.
Im Anschluss an die Vorstellung am Montag, 22. Juni, laden wir herzlich zu einem Gespräch mit Marina Falch vom Frauenhaus Liechtenstein und einer Fachfrau von Forensic Nursing ein. Durch den Austausch führt Julia van Steijn.
von Mélisa Godet mit Juliette Armanet, Aure Atika, Karin Viard, Pierre Deladonchamps, Laetitia Dosch, Oulaya Amamra, Eye Haïdara, Jean-Charles Clichet, Alexandra Roth, Aure Atika, FR, 2025